Geschichte der Weihnachtsgrußkarte
Schon seit vielen tausend Jahren versenden sie Menschen nette Grüße und gute Wünsche, insbesondere zum Anbruch eines neuen Jahres, wie es auch schon die alten Chinesen getan haben. Auch im alten Ägypten war das Schreiben von Nachrichten auf Papyrus weit verbreitet. Obwohl dies auch schon früher in Europa geschah, ist bekannt, dass eine erste per Hand gefertigte Karte erst im Jahr 1415 seinen Empfänger erreichte. Diese Grußkarten waren Einzelstücke, in die viel Zeit und großes Bemühen gesteckt wurde, um dem Adressat eine Freude zu machen. Auch in deutschen Landen wurden im 14. Jahrhundert schon beste Wünsche zu Neujahr per Post übermittelt, jedoch geschah dies über Holzschnitte. Die klassischen Weihnachtskarten, wie wir sie heute kennen, wurde erst im Jahr 1843 als solche versandt. Die Idee stammte von dem Briten Henry Cole, der durch die außergewöhnliche Post seinen Lieben eine Freude machen wollte. Er ließ tausend Exemplare entwerfen, auf denen ein speziell entworfenes Weihnachtsmotiv mit einem mit Zweigen und Reben geschmückten Altar, an dem die ganze Familie das Fest der Liebe feierte, zu sehen war. Damals wurde das Bild von Hand auf jede einzelne Grußkarte übertragen. Das erklärt auch, weshalb diese Karten fast unermesslich teuer waren, als Cole einen Teil zum Verkauf stellte. Nach Einführung des Brauchtums etwa 30 Jahre später in den USA durch den europäischen Einwanderer Louis Prang, wurde ebendort auch die Drucktechnik rasant verbessert und viel höhere Auflagen konnten gedruckt werden. Jedoch stürmten bald Importe aus Deutschland den Markt, die preislich um Meilen günstiger waren, obwohl zu dieser Zeit die Weihnachtskarte als solche dort noch absolut unbekannt war. Erst nach dem 1. Weltkrieg begann man, auch hier weihnachtliche Grüße per Post zu versenden. Seitdem werden die Karten Jahr für Jahr im Dezember im privaten wie auch geschäftlichen Bereich verschickt.

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